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Was ist Übertraining?

Übertraining (Overtraining)

Was ist Übertraining?

Übertraining bedeutet, dass dein Körper ständig am Limit ist. Du gibst ihm nicht genug Zeit, um sich wieder vollständig zu erholen. Dein Körper kann die Belastungen nicht mehr durch Erholungszeiten kompensieren. Deine Leistung wird schlechter, obwohl du oft trainierst. Je mehr du trainierst, desto schlimmer wird es - du bemerkst einen Leistungsabfall. Das Übertraining stellt eine schleichende Überforderung dar. Übertraining muss aber nicht zwangsläufig von zu hartem Training kommen. Auch Stress in anderen Lebensbereichen kann sich negativ auf deinen Trainingserfolg auswirken und den Weg ins Übertraining ebnen.

Gründe für Übertraining:

  • Zu viele Trainingseinheiten
  • Zu intensives Training
  • Verschlechterung der regenerativen Bedingungen

Wie entsteht Übertraining?

negative Leistungsentwicklung

Die neuen Reize werden gesetzt, bevor die alten fertig verarbeitet sind. Das führt mittel- und langfristig zu einer Verschlechterung der Leistung.

“Viele reagieren auf Trainingsrückschläge, indem sie die Zähne zusammenbeißen und noch härter trainieren. Das ist kontraproduktiv. Der Grund für die stagnierende Leistung ist oft eine chronische Überlastungsreaktion. Es wird zu viel trainiert und man erholt sich dazwischen nicht genügend”, erklärt Bernhard Schimpl, selbst Leistungsdiagnostiker und Trainer. 

Woran merkst du, dass du im Übertraining bist?

Folgende Symptome können dir anzeigen, dass du dich im Übertraining befindest:

  • Schwache Resultate trotz hartem Trainings
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen

Warum ist Übertraining gefährlich?

Im Übertraining können eine Reihe von Problemen unterschiedlicher Schwere entstehen:

  • Dir wird beim Aufstehen schwarz vor Augen – das kann bis zum Kollaps reichen.
  • Du bist anfälliger für Infekte und wirst dadurch häufiger krank. Das wiederum senkt deine Leistungsfähigkeit noch weiter.
  • Dein Verletzungsrisiko ist höher. Das kann im schlimmsten Fall das Ende deiner Sportlerkarriere bedeuten.

Übertraining – darum habe ich den Vitalmonitor entwickelt

Unser Gründer, Martin Konrad, berichtet, warum er den Vitalmonitor entwickelt hat:
„Ich war schon immer Sportler und sehr wettkampforientiert. Ich habe mich immer gefragt, warum man die körperliche Leistungsfähigkeit nicht so einfach wie sein Gewicht auf der Waage oder seine Körpertemperatur mit dem Fiebermesser messen kann. Früher war ich Zehnkämpfer. Ich hatte einen Trainer, der meine Pläne schrieb. Allerdings wollte ich immer schneller noch mehr erreichen. Deshalb habe ich zusätzlich zu meinen verordneten Einheiten noch weitere Trainings eingeschoben. Das hat sich leider gerächt: meine Leistungen wurden trotz härteren Trainings immer schlechter. Darauf reagiert ich in meinem jugendlichen Leichtsinn mit noch mehr Training. Während einer der folgenden Einheiten spürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im Fuß. Ich konnte nicht mehr weiter laufen. Diagnose: „Chronische Muskelverhärtung in der Wade“. Obwohl ich nach dem Auskurieren noch einige Male versucht habe, an meine Zehnkämpferkarriere anzuschließen, ist es mir nie gelungen. Nach einigen Wochen Training flammte jedes Mal wieder die alte Entzündung auf.

Wie erkenne ich Übertraining beim Vitalmonitor?

In der Vitalmonitor App oder im Portal erkennst du Übertraining daran, dass sich deine Regeneration nicht mehr erholt. An folgendem Beispiel siehst du, wie unser User seinen Körper ständig überfordert. Er lässt nicht genügend Regenerationszeit und rutscht daher ab Mitte Oktober ins Übertraining. Er schafft es nur an einzelnen Tagen knapp aus dem roten Bereich. Die Lösung besteht in einer Ausweitung der Erholungszeit oder einen Reduktion der Intensität der Trainingseinheiten. Je länger du im Übertraining bist, desto schwieriger wird es, wieder heraus zu kommen.

Regeneration Ubertraining

Somit kannst du mit dem Vitalmonitor jederzeit deine Trainingsbereitschaft messen und dein Leistungsniveau ständig verbessern:

positive Leistungsentwicklung

Neue Reize werden erst gesetzt, nachdem die alten Reize verarbeitet sind. Dadurch steigerst du mittel- und langfristig deine Leistung und erreichst neue Bestzeiten.