Als ich jung war und dachte autogenes Training wäre für Warmduscher

Hallo, ich bin Klemens. Seit September bin ich Online Marketing Mensch beim Vitalmonitor. Und seit gestern gibt es diesen Blog, den ich gleich mal zur Selbstreflexion nutze.

Rückblende: September 2014. Mein erster Arbeitstag beim Vitalmonitor. Mein Chef Martin drückt mir einen solchen in die Hand und erklärt mir, dass ich damit mein Stresslevel, Bio-Age und meinen Regenerationsstatus messen kann. Ich glaub ihm das mal so. Erstens, weil ich ihm das Gegenteil nicht beweisen kann (ich glaub Dinge erst, wenn ich sie selbst sehe) und zweitens, weil ich Statements von circa 20 Sportlern gelesen habe, die das auch sagen. Ich hab also erstmal 2 Wochen lang gemessen, damit ich sinnvolle Werte aus dem Ding raus bekomme. So Mitte September hatte ich dann also Werte– und die waren eher mies!

autogenes Training

Auffällig war, dass ich oft sehr hohe Stresswerte hatte. Also bin ich mit meinen miesen Werten zu Berny, unserem medizinischen Leiter, gegangen und hab ihn gefragt, was ich denn da jetzt machen sollte. Er hat mir autogenes Training vorgeschlagen, was mir als vernünftigem Menschen erstmal ziemlich esoterisch vorgekommen ist (zusätzlich hab ich natürlich auch nicht gewusst, was das genau ist). Nachdem mir Martin dann auch die Wirkung bestätigt hat, habe ich mich dann doch dazu durchgerungen mich zu einem Kurs auf der Uni anzumelden (neben meinem Job beim Vitalmonitor schreibe ich noch an meiner Diplomarbeit- vermutlich der Grund für meinen hohen Stresslevel.)

Und jetzt kommts: Trotz meiner anfänglichen Ablehnung war ich nach der ersten Einheit total entspannt. Ich hab danach so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Und nicht nur mein subjektives Gefühl hat mir das bestätigt, auch meine Stresswerte sind in den Keller gefallen. Und das nicht nur nach der ersten Einheit. Dasselbe gute Gefühl hatte ich nach jeder einzelnen Einheit wieder. Zwar einmal mehr und ein anderes mal etwas weniger, aber ich war jedes Mal viel entspannter als zuvor. Hier zum Beweis meine Stresswerte vom 22.10 und vom 5.11 (am Morgen und nach dem autogenen Training).

Fazit

Autogenes Training funktioniert wirklich! Das einzige Problem, das ich jetzt noch hab ist das regelmäßige Üben. Sonst wird das nichts mit der langfristigen Stressreduktion!

Habt ihr Erfahrungen mit anderen Entspannungstechniken? Was habt ihr schon probiert und was hat euch besonders geholfen? Hinterlasst eure Kommentare!

Hoher Stress nach dem Aufstehen.

Mittlere Stresswerte direkt vor „Autogenes Training“.

Top Werte direkt nach „Autogenes Training“.

Eine Antwort zu “Als ich jung war und dachte autogenes Training wäre für Warmduscher

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    Markus

    Hi,
    ich habe meine erste Erfahrung mit dem Autogenen Training während eines Praktikums in einer Suchteinrichtung gemacht, wo wir diese Entspannungsmethode mit den Patienten geübt haben.

    Ich habe sie danach auch für mich selbst angewendet, da ich häufig gestresst und aufgewühlt war und schlecht abschalten konnte. Durch geführte Anleitungen habe ich mich schnell an die Abläufe gewohnt. Die Herausforderung war auch bei mir die Regelmäßigkeit. Mittlerweile mache ich das Autogene Training etwa 3 mal pro Woche, und möchte nicht mehr darauf verzichten.

    Schöne Grüße,
    Markus

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