Der Vitalmonitor begleitet meine Schwangerschaft!

Der Vitalmonitor begleitet meine Schwangerschaft!

Ich bin derzeit in der 25. Schwangerschaftswoche und habe das große Glück, diese Zeit ohne Beschwerden genießen zu können. Große Veränderungen auf den Körper sind dennoch spür- und mit dem Vitalmonitor sehr gut messbar.

So steigt in der Schwangerschaft der Puls deutlich an. Dies sorgt einerseits für eine bessere Durchblutung und für eine optimale Versorgung des Babys, andererseits aber auch dafür, dass ich bei längeren Laufdistanzen oder anspruchsvolleren Vinyasa-Yoga-Sequenzen leichter aus der Puste komme. Gegen Ende der Schwangerschaft legt sich dies meist wieder. Der Vitalmonitor zeigt aber aktuell noch deutliche Schwankungen des allgemein recht hohen Ruhepulses an: Schon kleinstes Unwohlsein führt zu einem Anstieg.

Was sich mit dem Vitalmonitor auch schön nachzeichnen lässt, ist die Gewichtszunahme. So gehört das Wiegen mittlerweile schon genau so natürlich zu meinem Morgenritual wie die Messung mit dem Vitalmonitor. (Das Gute ist, dass der Stoffwechsel in der Schwangerschaft beachtlich ist und der etwas bange Schritt auf die Waage selbst nach einer Hungerattacke am Vorabend meist überraschend positiv ausfällt.)

Träume & Stress am Morgen

Nicht außer Acht zu lassen sind auch emotionale Veränderungen. Grundsätzlich erlebe ich meine Schwangerschaft seit Ende des ersten Drittels in einer Hochstimmung, da die Dauer-Müdigkeit mittlerweile nachgelassen hat und ich mich voller Energie fühle. Kommt jedoch mal ein Tief, ist dieses zwar kurz, aber dafür intensiv. Besonders deutlich spüre ich dies morgens. Schon von Bekannten habe ich gehört, dass man in der Schwangerschaft vermehrt träumt und viele Träume verstörend und beängstigend sind. Ich kann dies nur bestätigen. In manchen Nächten gibt es sogar mehrere Träume, an die ich mich am nächsten Morgen sehr deutlich erinnern kann – begleitet von kurzen Wachphasen. Viele dieser Träume wirken den ganzen Vormittag über als Motivationsdämpfer. Der Vitalmonitor bestätigt dies: Nach solchen Nächten sind der Stresspegel und der Ruhepuls extrem hoch, während der Regenerationszustand entsprechend niedrig ist.

Was sagt die Wissenschaft dazu? Der REM-Schlaf (auch Traumschlaf genannt) macht etwa 20% der gesamten Schlafzeit aus. In dieser Phase können Blutdruck und Herzfrequenz starken Schwankungen ausgesetzt sein. Besonders beim Erwachen – selbst wenn es nur ganz kurz ist – steigt beides deutlich an, was dazu führt, dass das Herz vermehrt arbeitet. Insofern ist Träumen fast ein bisschen wie nächtliches Sporteln.

Heute war mal wieder so eine Nacht der wirren Träume und kurzen Schlafpausen. Der Zustand in der Früh: gerädert. Meine Überlegung: Eigentlich könnte man die Kommentarfunktion des Vitalmonitors auch sehr gut für ein Emotions- und Traumtagebuch nutzen. Wäre sicher interessant, eine Langzeitstudie durchzuführen, welche Themen sich wiederholen und was für die höchste Ausschüttung an Stresshormonen sorgt. Gleichzeitig würde es sicherlich dazu beitragen, sich mit dem Blick des Beobachters von unangenehmen Gefühlen ein Stück weit zu distanzieren und ihnen damit entspannter zu begegnen.

Eine Empfehlung für alle Schwangeren

Kurz: Der Vitalmonitor ist für mich mittlerweile zu einem wichtigen Begleiter in der Schwangerschaft geworden. Denn er lässt mich die Entwicklung ganz transparent über lange Zeit nachvollziehen. Zudem zeigt er mir sehr deutlich, wenn ich sportlich und beruflich wieder zu viel Gas gegeben habe und Pausen angebracht sind bzw. wenn andere äußere Einflüsse (schlechter Schlaf durch zu viel Essen etc.) sich negativ auf mich und damit auch auf den Kleinen auswirken.

Demnach kann ich den Vitalmonitor allen Schwangeren – ob sportlich ambitioniert oder nicht – nur wärmstens empfehlen!

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