Meditation und die Auswirkung auf den Körper

Ausgerechnet vor dem Urlaub erwischte mich eine Erkältung mit starkem Schnupfen, der – zusammen mit langen, intensiven Arbeitstagen – dafür sorgte, dass ich tagelang schlecht schlief. Meine Messergebnisse verschlechterten sich merkbar und stimmten exakt damit überein, wie ich mich fühlte – müde und ausgelaugt. Da kam der Urlaub im Süden genau richtig.

Auf den Körper hören

Da mich der Schnupfen weiterhin plagte, reduzierte ich mein Trainingsprogramm in diesen Tagen auf ein Minimum. Stattdessen konzentrierte ich mich ganz darauf, mich zu schonen und zu regenerieren – sowohl körperlich als auch mental. Passend dazu drehten sich meine Urlaubslektüre sowie meine sportlichen Urlaubsaktivitäten um Stressreduktion durch Achtsamkeitsübungen, insbesondere durch Body Scans, Atemübungen und Meditationen. Gerade beim Schnorcheln hatte ich die Gelegenheit, meine Atmung mit meinen Bewegungen in Einklang zu bringen, mich intensiv auf meinen Körper zu konzentrieren und für einige Zeit in eine Welt einzutauchen, die mich alles andere rasch vergessen ließ. Zudem verknüpfte ich die Morgenmessung mit einer kleinen Meditation im Freien, mit Blick auf die Palmen, den Strand und das Meer. Das Ergebnis: Mein Ruhepuls sank in kürzester Zeit von auf über 80 vor dem Urlaub auf 60 und das Stresslevel von über 53% auf 10. Auch das Bio-Age reduzierte sich um knapp zwei Jahre.

Nach einer Woche Urlaub bin ich nun top-erholt und fit genug, um mein reguläres Trainingsprogramm wieder aufzunehmen und mich dem Terminkalender zu stellen, der bereits wieder knallvoll ist. Die Achtsamkeitsübungen haben sich bewährt und so werde ich künftig wieder verstärkt darauf achten, statt der einen oder anderen Trainingseinheit lieber eine Pause mehr einzulegen.

Leseempfehlung zum Thema Stress

Zum Thema Morgenmessung und Stress noch ein interessantes Zitat aus dem empfehlenswerten Buch „Stress bewältigen mit Achtsamkeit“ von Linda Lehrhaupt und Petra Meibert:

In der Stressreaktion, die auch ‚Fight oder Flight‘- (Kampf oder Flucht) Reaktion genannt wird, läuft er Organismus auf Hochtouren. Dieses Stressprogramm des Körpers mit Ausschüttung von Kortisol ist auch morgens für das Aufstehen wichtig, damit die Organe nach der Ruhephase wieder in Aktion treten können. Der Kortisolspiegel eines gesunden Menschen ist morgens am höchsten, damit wir in die Lage kommen, den Tag aktiv zu beginnen.

Ein beruhigender Hinweis für all jene Vitalmonitor-User, die mit der Morgenmessung ein wenig warten „müssen“, weil das Stresslevel direkt nach dem Aufstehen zu hoch ist.

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