Der Linz-Marathon steht vor der Tür!

2 Läufer über den bevorstehenden Linz-Marathon:

Frank Ortler über den Linz-Marathon:

Noch eineinhalb Wochen zum Linz-Marathon… viele Morgenmessungen….viele Statusmessungen….viele Kilometer gelaufen…(895km im Jahr 2015 bis heute) ….aber nicht zuviele! Dafür sorgten, die letzten Monate, der Trainingsplan von Berny Schimpl und natürlich die Werte vom Vitalmonitor.

Wie der Vitalmonitor meinen Körper mittlerweile kennt ist verblüffend.

Gelaufen wird immer!

Ich bin ja teilweise ein wilder Hund. Gelaufen wird IMMER. Auch wenn´s Hagelt, bei Schneesturm und sich so mancher denkt. A so a Depp ! Bei dem Wetter geht do kana aussi !!!  Auch beim Sturm letzte Woche bin ich laufend unterwegs gewesen. Blaulicht, Feuerwehr überall und so manche Äste und andere Teile sind mir um die Ohren geflogen. ABER… mein Plan MUSS erfüllt werden… die vorgegebenen Kilometer MÜSSEN gelaufen werden..( auch wenn ich zuhause eine auf Deckel bekommen habe, da meine Frau und meine Tochter beim Sturm, im Garten alleine die Sichtschutzwand retten mussten 😉 )

Wer nicht hören will muss fühlen!

Am 29. März war´s anders. Der Vitalmonitor spuckte mir die schlechtesten Werte ever, aus und allen die noch folgen würden, aus. Ein Longjog von 150 min stand auf dem Programm. Normalerweise lauf ich die 2,5 Stunden locker im Kreis. Der Vitalmonitor hat mir aber schon vor dem Frühstück gezeigt: NEIN heute nicht! So war´s dann auch: der Vitalmonitor hatte recht. Ich musste meinen Lauf nach 2 Stunden abbrechen. Auch Trainer Berny Schimpl war aufgrund der Vitalmonitor-Werte wenig überrascht von dem miserablen Lauf.

Die letzten 2 Wochen liefen jetzt wieder gut und ich bin schon ein gespannt und auch ein bisserl nervös, denn die Zeit läuft ab. Die Zeit zum Marathon werde ich meine Marathonbestzeit ( 3:39:44 ) versuchen zu verbessern, werde ich mich gar beim 3:30:00 Pacemaker anhängen oder doch vorsichtshalber beim 3:45:00 Pacemaker.. Jetzt beginnt die Zeit des Rechnens, des Kartenstudieren, des Taktik überlegen, des Verrücktmachens. Gut wenn ich am 19. April an der Startlinie stehe, denn da ist eh alles zu spät. Dann muss gelaufen werden und die 42,195km wollen ins Ziel gebracht werden.Ortler5

Stefan Rauchenzauner über den Linz-Marathon:

Nur noch zwei Wochen bis ich endlich am Start auf der Linzer Voest-Brücke stehe und meinen ersten Marathon absolvieren werde. Meine Motivation ist immer noch ungebrochen, obwohl so ziemlich jeder lange Sonntagslauf, verschneit oder verregnet war. Vielleicht klappt es am 19. April mit etwas wärmeren Temperaturen, „hoffen kann man ja“. Zu meiner Fußverletzung kann ich „glücklicherweise“ sagen, dass die Schmerzen wieder nachgelassen bzw. aufgehört haben und ich seit 2 Wochen beschwerdefrei laufen kann. Da geht’s der Psyche natürlich auch gleich mal besser.

Mein Training

Am 20 März war es soweit, der 2. Laktattest stand im Kalender, ich fieberte ihn mit gemischten Gefühlen entgegen. Wurde zu wenig trainiert oder vielleicht doch nicht? Beim ersten Laktattest einigten wir uns auf eine Ziel Zeit von 3h45min, das müsste zu schaffen sein, meinte mein Trainer Bernhard Schimpl. Nach dieser Zeitvorgabe musste ich erst einmal schlucken. Meinen ersten Marathon mit so einer Zeit zu vollenden, wäre genial! Aber innerlich dachte ich nur: „Hoffentlich erreiche ich überhaupt das Ziel!“Auf die 2. Auswertung war ich umso mehr gespannt. Zu dieser Zeit hatte ich schon ganz andere Gedanken, wie noch vor ein paar Wochen. „Kann ich die vorgeschlagene Ziel Zeit halten oder müssen wir sie korrigieren?“

Die erfreuliche Antwort, die Marathonzeit hat sich in eine positive Richtung geändert.

3h30min – war ab sofort mein neues Ziel! Noch weiß ich nicht ob ich das schaffen kann, aber laut Laktattest müsste es klappen.
Schlussendlich bekam ich meinen letzten Trainingsplan und konnte das finale Training beginnen und mich langsam an das angestrebte Marathontempo von 5min/km gewöhnen.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass der zweite Laktattest wirklich eine sehr gute Leistungsverbesserung zeigte und die Verbesserung sicherlich den Trainingsplänen von Bernhard Schimpl zurückzuführen sind. Vergessen dürfen wir natürlich auch nicht die Unterstützung mit dem Vitalmonitor, mit dem ich jeden Tag bereits beim Aufstehen weiß, wie ausgelastet oder relaxt ich bin.

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