Der Linz Marathon rückt näher…

Stefan Rauchenzauner erzählt:

Die Zeit bleibt nicht stehen! Nur noch 6 Wochen bis zum Marathon. Ich wünschte es wären noch mehr!

Seit einigen Tagen quälen mich Schmerzen im Fußbereich, dadurch konnte ich das erste Mal den langen Sonntagslauf nicht absolvieren und werde wohl mit dem Laufen etwas pausieren müssen. Am Freitag musste ich meinen Lauf nach 4 km schmerzbedingt abbrechen, dabei ist wiederum die Auswertung mit dem Vitalmonitor sehr interessant. Wie in dieser Grafik zu erkennen ist, sind meine Erholungsphasen „normalerweise“ sehr gut. Doch seit dem der Fuß schmerzt, sieht die Sache etwas anders aus.

Der Stress ist natürlich auch gleich mal etwas angestiegen. Ich hoffe, dass sich durch eine kleine Laufpause, die Schmerzen wieder etwas legen. Solange werde ich die Zeit eben mehr fürs Schwimmen und Radfahren nützen. Ansonsten ging es läuferisch schon sehr gut voran, meinen ersten dreistündigen Dauerlauf konnte ich mit 30km beenden und der anschließende Nachmittagsspaziergang mit meiner Freundin war auch kein Problem.

Christian Mayr schreibt

Diesmal sind mehr Wochen zusammengefasst. Ich hatte in den letzten Wochen sehr viel Stress in der Arbeit, mit meiner Trainingsbelastung von etwa 15h pro Woche und der Zeit die ich meiner Familie verbringe blieb einfach keine Zeit mehr übrig. Meine kleinen Probleme mit Zehe, Großzehengrundgelenk und Oberschenkelmuskel haben sich wieder gebessert. Leider kam ich in den letzen Wochen körperlich nicht richtig in die Gänge. Speziell unter der Woche waren meine Vitalwerte glimpflich gesagt verbesserungswürdig. Und genau so habe ich mich auch gefühlt. Das Training fiel mir im allgemeinen sehr schwer und ich musste mich permanent motivieren um das Training durchzuziehen. Ganz speziell die schnellen Trainingseinheiten fallen mir dabei extrem schwer und die Ergebnisse sind auch schwach.

In KW 5 hatte ich eigentlich Regenerationswoche, aber die Vitalwerte blieben stabil auf einem niedrigen Niveau. Vom 2.2.-6.2. waren wir im Winterurlaub in Wagrain. In dieser Woche stand hauptsächlich Langlauftraining am Plan. Die doch sehr ungewohnt Belastung fordere mich ganz schön und dem entsprechend war auch das Ergebnis beim Crosscup St. Pölten. Besonders hervorheben möchte ich den langen Lauf am 09.2., es standen 3h auf dem Programm und ich absolvierte in dieser Zeit 34km. Beim Laufen ging es mir recht gut, aber ich brauche fast die gesamte Woche um mich wieder zu erholen. Was Berny sicher nicht so gerne hört ist, dass ich daher und aus zeitlichen Gründen meine Trainingstage anders als geplant verteilt habe.

Mein Tempodauerlauf, der für Dienstag geplant war habe ich auf Samstag verschoben obwohl ich am Sonntag beim Crosscup Melk teilnahm. Dienstag wären die Beine nicht in der Lage gewesen die geforderten 4:15min/km auf 10km zu schaffen. Was mich sehr freut ist die Tatsache, dass ich bei diesem Trainingslauf meine persönliche 10km Bestleistung auf 42:06 Minuten verbessern konnte. Durch die mäßige Erholung in den letzen Wochen habe ich mich in KW8 wieder mehr auf die Regeneration konzentriert. Durch viel Dehnen und Übungen mit einer Massagerolle konnte ich die Regenerationszeit deutlich verkürzen. Hier muss ich echt sagen, auch wenn es langweilig ist, ich profitiere sehr von diesen Maßnahmen.

Matthias Leitner schreibt

Zur letzten Woche: Eine Woche ganz nach Plan. Schön langsam gewöhnen sich mein Trainingsplan von Berny Schimpl (SIM) und ich aneinander. 😉 Begünstigt dadurch, dass ich gesundheitlich wieder fit bin und auch das Wetter prima mitgespielt hat. Bis heute. 30km im Schneematsch.

Die Kerneinheiten diese Woche: Tempowechsellauf 04:30 / 03:45 min/km, längerer Lauf mit Endbeschleunigung, Intervalltraining mit 13x 500m in 01:40 mit 500 Trab, 9km in 03:45 min/km und ein langer Lauf 30km locker. Klingt viel, aber bringt hoffentlich auch viel. „Füllläufe“ finden da gar keine Berücksichtigung mehr. Daher habe ich am Dienstag einen wirklich nur lockeren Lauf über 14km eingestreut. Das hab ich für die Psyche gebraucht. Auch das frühlingshafte Wetter hat gut getan. Erstmals die 3/4-Tights rausgeholt. Das ist für einen Läufer immer etwas besonderes, wenn endlich wieder „Luft an die Beine kommt“.

Die Woche in Zahlen: 115km Laufen, 2 Einheiten am Ergometer, 1x 30km Langlaufen, 1x Fitnessstudio und mehrfach auf der Blackroll. Die Verarbeitung der Trainings funktioniert wunderbar.

Mittlerweile habe ich auch mein Wettkampfgewicht erreicht, was zeitlich gut passt, da ich in den kommenden harten Wochen mich nicht auch noch um mein Gewicht kümmern möchte. Also alles im Plan! Noch 8 Wochen. Nächsten Sonntag (01.03.) stehen die Tiroler Landesmeisterschaften im Crosslauf an. Da werde ich den Trainingsplan etwas schieben müssen. Andererseits kann ich so den langen Tempolauf gleich im Wettkampf absolvieren. Ist mir auch sehr recht.

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